Fünf Jahre gesetzliche Erlaubnis der Jungenbeschneidung: 28.000 Jungen pro Jahr – beschnitten ohne medizinische Not

Der 12.12.12 ist ein trauriges Datum für die Rechte von Jungen. An diesem Tag stimmte der deutsche Bundestag für die Einführung des §1631d BGB. Entworfen mit Rücksicht auf jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland erlaubt das Gesetz Erziehungsberechtigten über die Beschneidung von Jungen frei zu entscheiden.
Renate Bernhard, freie Journalistin aus Solingen und seit 1998 mit ihren Dokumentarfilmen aktiv in der Aufklärung zur Mädchenbeschneidung war im Mai diesen Jahres auf einem Fachtag der Universität Düsseldorf, der das fünfjährige Bestehen des Jungenbeschneidung-Erlaubnisgeset-zes zum Thema hatte. Sie zieht hier für uns Bilanz: Weiterlesen

Cannabis als Medizin – Teil 2: In der Umsetzung scheitert die neue Gesetzgebung gleich an mehreren Stellen!

Bei mehr als 50 verschiedenen Erkrankungen kann Cannabis hilfreich eingesetzt werden. So kann Hanf z. B. Schmerzen und Krämpfe bei Multipler Sklerose lindern, sowie epileptische Anfälle mindern. Es kann den Appetit von Aidspatienten und Krebskranken anregen und die Übelkeit bei der Chemotherapie dämpfen. Auch viele ADHS-Patienten und Menschen mit Depressionen könnten von Cannabis profitieren.
Seit dem 10.3. 2017 dürfen Ärzte in Deutschland endlich Cannabis auf Rezept verordnen. Die Krankenkassen sind seitdem für die Kostenübernahme zuständig. Weiterlesen

Das Städtisches Klinikum Solingen und die Fallpauschale

Das städtische Klinikum ist ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge mit einem Durchlauf von etwa  29.000 Patienten im Jahr bei 720 belegbaren Betten. Zugleich ist es einer der größten Arbeitgeber in Solingen mit 1.500 Beschäftigten (Voll- und Teilzeit) und 16 Chefärzten. Weiterlesen

Staatliche Drogenpolitik und freie Drogenhilfe

Eine Bilanz nach 20 Jahren

von Floyd Schlemil

Die erste „Drogenwelle”

Mit 60.000 bezifferte NRWs Kultusminister Girgensohn die sog. Hasch-Invaliden in der BRD: Jugendliche zumeist, die vor 2 oder 3 Jahren ihren ersten Joint drehten, und die mittlerweile in einem hohen Maße drogenabhängig wurden, so daß es bei ihnen zu keiner abgeschlossenen Schul- und Berufsausbildung mehr kommt.” Weiterlesen