{"id":1365,"date":"2018-04-18T15:31:41","date_gmt":"2018-04-18T15:31:41","guid":{"rendered":"http:\/\/tacheles-solingen.de\/?p=1365"},"modified":"2018-04-18T16:19:55","modified_gmt":"2018-04-18T16:19:55","slug":"fuenf-jahre-gesetzliche-erlaubnis-der-jungenbeschneidung-28-000-jungen-pro-jahr-beschnitten-ohne-medizinische-not","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tacheles-solingen.de\/?p=1365","title":{"rendered":"F\u00fcnf Jahre gesetzliche Erlaubnis der Jungenbeschneidung: 28.000 Jungen pro Jahr &#8211; beschnitten ohne medizinische Not"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der 12.12.12 ist ein trauriges Datum f\u00fcr die Rechte von Jungen. An diesem Tag stimmte der deutsche Bundestag f\u00fcr die Einf\u00fchrung des \u00a71631d BGB. Entworfen mit R\u00fccksicht auf j\u00fcdisches und muslimisches Leben in Deutschland erlaubt das Gesetz Erziehungsberechtigten \u00fcber die Beschneidung von Jungen frei zu entscheiden.<\/strong><br \/>\n<strong>Renate Bernhard, freie Journalistin aus Solingen und seit 1998 mit ihren Dokumentarfilmen aktiv in der Aufkl\u00e4rung zur M\u00e4dchenbeschneidung war im Mai diesen Jahres auf einem Fachtag der Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf, der das f\u00fcnfj\u00e4hrige Bestehen des Jungenbeschneidung-Erlaubnisgeset-zes zum Thema hatte. Sie zieht hier f\u00fcr uns Bilanz:<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong>Das K\u00f6lner Urteil<\/strong><br \/>\nAm 7. Mai 2012 wurde am K\u00f6lner Landgericht ein denkw\u00fcrdiges Urteil besprochen: Die Richter entschieden \u00fcber den Fall eines muslimischen Jungen, der mit schweren Blutungen als Folge einer Beschneidung ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Dass es hier \u00fcberhaupt zu einer Anzeige gekommen war, lag an einer vorausgegangenen etwa zehnj\u00e4hrigen wissenschaftlichen und juristischen Entwicklung: Neuere Erkenntnisse in der Medizin \u00fcber die Bedeutung der Vorhaut und die Folgen einer Beschneidung, die UN-Kinderrechtskonvention (1989), in dessen \u00a724, Absatz 3 steht \u0001\u201e<em>Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Ma\u00dfnahmen, um \u00fcberlieferte Br\u00e4uche, die f\u00fcr die Gesundheit der Kinder sch\u00e4dlich sind, abzuschaffen<\/em>\u0002\u201c, die Einf\u00fchrung des deutschen Gesetzes zur \u00c4chtung von Gewalt in der Erziehung (2000) und eine juristische Debatte \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit nicht medizinisch indizierter Beschneidungen, die seit etwa 2008 in Deutschland gef\u00fchrt wird und mit Fachartikeln auch in Medizinerkreise vorge-<br \/>\ndrungen war.<br \/>\nDie K\u00f6lner Richter waren vorsichtig, sie verurteilten die Beschneidung des Jungen als K\u00f6rperverletzung, entlie\u00dfen den Beschneider aber straffrei, wegen des damals allgemein noch herrschenden Unwissens \u00fcber die Sch\u00e4dlichkeit von Beschneidungen und also einem anzunehmenden fehlenden Unrechtsbewusstsein des Beschneiders und der Eltern des Kindes.<\/p>\n<div id=\"attachment_1334\" style=\"width: 1011px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1334\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1334 size-full\" src=\"http:\/\/tacheles-solingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/68-14-Beschneidung.jpg\" alt=\"\" width=\"1001\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/tacheles-solingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/68-14-Beschneidung.jpg 1001w, https:\/\/tacheles-solingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/68-14-Beschneidung-300x140.jpg 300w, https:\/\/tacheles-solingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/68-14-Beschneidung-768x359.jpg 768w, https:\/\/tacheles-solingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/68-14-Beschneidung-500x234.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 1001px) 100vw, 1001px\" \/><p id=\"caption-attachment-1334\" class=\"wp-caption-text\">Der Augsburger K\u00fcnstler Thom\u00e9 Etzensperger engagiert sich mit seinen Zeichnungen f\u00fcr die Rechte von Kindern und dabei auch gegen die Jungenbeschneidung (<a href=\"http:\/\/www.tome-art.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.tome-art.com<\/a>)<\/p><\/div>\n<p><strong>Das Jungenbeschneidungs-Erlaubnisgesetz<\/strong><br \/>\nWie gro\u00df das Unwissen war und zum Teil noch ist, zeigte sich nicht nur in der darauffolgenden Debatte in den Medien, sondern auch sieben Monate nach dem Urteil, als am 12.12.2012 das von der damals schwarz-gelben Regierung im Schnellverfahren entwickelte \u0001Jungenbeschneidungs-Erlaubnisgesetz\u0002 (\u00a71631d BGB) vom Bundestag verabschiedet wurde. Ungeachtet dessen wurden wenige Monate danach, im Juli 2013, die Genitalien von M\u00e4dchen &#8211; nach bald 40j\u00e4hri-gen Kampf gegen die weibliche Genitalverst\u00fcmmelung &#8211; endlich f\u00fcr unantastbar erkl\u00e4rt und diesbez\u00fcgliche Verst\u00f6\u00dfe mit Freiheitsstrafen belegt (\u00a7226a StGB).<br \/>\nSeither haben wir in Deutschland in Bereich der Genitalbeschneidungen nicht nur eine gesetzlich festgelegte Ungleichbehandlung von M\u00e4dchen und Jungen, die dem Gleichheitsgrundsatz unseres Grundgesetzes widerspricht, sondern auch die merkw\u00fcrdige rechtliche Lage, dass Sorgeberechtigte ihre Kinder zwar nicht schlagen d\u00fcrfen, dass Ihnen aber etwas viel Weitreichendes ausdr\u00fccklich erlaubt ist: Sie d\u00fcrfen den ihnen anvertrauten Jungen einen besonders sensibelen Teil ihres Sexualorgans entfernen lassen. Nein, nicht etwa ausschlie\u00dflich aus medizinischen Gr\u00fcnden und eventuell zus\u00e4tzlich noch aus religi\u00f6-sen Gr\u00fcnden, sondern egal aus welchem Grund. Der Staat hat die Verantwortung f\u00fcr diesen Eingriff komplett in die H\u00e4nde der Sorgeberechtigten abgegeben und daf\u00fcr keinerlei Kontrollmechanismen oder obligatorische Beratungen eingef\u00fchrt, wie dies etwa beim \u00a7218 der Fall ist.<\/p>\n<p><strong>J\u00fcdische Beschneidung &#8211; nur 1% aller Betroffenen<\/strong><br \/>\nWie heikel das Thema Jungenbeschneidung auch heute noch ist, zeigte der mediale Wirbel im Vorfeld des D\u00fcsseldorfer Fachtages. F\u00fcr die drei Veranstalter der Tagung \u0001Jungenbeschneidung in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme\u0002 \u0003 dem klinischen Institut f\u00fcr Psychosomatische Medizin, der Sektion Kinder- und Jugendpsychosomatik der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Psychosomatische Medizin und der Betroffenen-Organisation Mogis e.V. \u0003 schrieb Prof. Matthias Franz in der Rheinischen Post einen Vorbericht. Titel: \u0001Beschneidung ist ein Akt der Gewalt\u0002. Die Zeitung zeigte dazu das Bild einer j\u00fcdischen Beschneidung. Darauf antwortete Franz\u00b4 universit\u00e4rer Kollege Dr. med. Rotem Lanzmann, Vorsitzender des Bundesverbands j\u00fcdischer Mediziner mit: \u0001Antisemitismus ist ein Akt der Gewalt\u0002.<br \/>\nUnd schon war das Thema wieder in den Kontext gestellt, der weder seinen Umfang noch seine Komplexit\u00e4t abbildet, der aber genau das verhindert, was n\u00f6tig w\u00e4re, um die neuesten medizinischen und juristischen Erkenntnisse bekannt zu machen.<br \/>\nBereits 2014 hatte der Kinderarzt Dr. Christoph Kupferschmid in der Fachzeitschrift des Bundesverbandes der Kinder-und Jugend\u00e4rzte (BVKJ) \u0001Kinder- und Jugendarzt\u0002 vorgerechnet, dass man in Deutschland allj\u00e4hrlich von 28.000 nicht religi\u00f6s motivierten Beschneidungen ausgehen muss, die nach neueren Erkenntnissen medizinisch v\u00f6llig grundlos erfolgen.<br \/>\nJ\u00fcdische Beschneidungen in Deutschland betreffen dagegen nicht mehr als ein paar hundert Kinder pro Jahr, also h\u00f6chstens 1% aller von Jungenbeschneidung Betroffenen &#8211; bei einer j\u00fcdischen Gemeinde von 100.000 Menschen, von der bekannt ist, dass l\u00e4ngst nicht mehr alle Jungen beschnitten werden. Denn schon seit dem 19. Jahrhundert gibt es eine j\u00fcdische Reformbewegung, die der traditionellen Beschneidung Brit Milah ein unblutiges Ritual entgegenstellt, die Brit Shalom.<\/p>\n<p><strong>Veraltete medizinische Basis<\/strong><br \/>\nBei einer Podiumsdiskussion anl\u00e4sslich des Welttags der genitalen Selbstbestimmung 2016, bei der er den Bund der Kinder- und Jugend\u00e4rzte vertrat, kritisierte Kupferschmid \u00fcberdies, \u00c4rzte in Deutschland und der westlichen Welt leideten bis heute an der sexualfeindlichen Tradition des viktorianischen Englands. Noch 1973 habe ein Lehrbuch der Urologie propagiert, Beschneidungen seien gut gegen Masturbation, die nach einer irrigen Vorstellung aus dem 18. Jahrhundert das Hirn erweiche, womit die \u00fcber 300j\u00e4hrige Medizingeschichte der Genitalbeschneid-ungen in der westlichen Welt ihren Anfang nahm.<br \/>\nHinzu k\u00e4me, so Kupferschmid, die heute immer noch verbreitete Unkenntnis vieler \u00c4rzte: Bis 2013 habe es gedauert, bis ein medizinisch-p\u00e4driatrisches Lehrbuch neuere Erkenntnisse \u00fcber die Entwicklung des m\u00e4nnlichen Genitales aufgenommen habe. \u0001\u201e<em>Fast alle Jungs, die bei uns beschnitten werden, werden auf der Kenntnisbasis von 1949 beschnitten\u201c\u0002, <\/em>einem damals publizierten Lehrbuch folgend, das seither immer und immer wieder abgeschrieben worden sei.<em> \u0001\u201eWenn wir uns \u00fcberlegen, wir w\u00fcrden Blinddarmoperationen, Narkosen oder andere Operationen auf so einer Basis machen, es w\u00e4re ein Sturm der Entr\u00fcstung und wir m\u00fcssten uns als \u00c4rzterk-lich sch\u00e4men.\u0002<\/em>\u201c<br \/>\n(<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JyWazfJFqUw\">www.youtube.com\/watch?v=JyWazfJFqUw<\/a> ab Minute 19:23)<br \/>\nDass die Jungenbeschneidung ein Eingriff mit irreversiblen Folgen ist, der oft viel zu leichtfertig vorgenommen wird, erkl\u00e4rten alle auf der Fachtagung an der Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf (<a href=\"http:\/\/www.jungenbeschneidung.de\">www.jungenbeschneidung.de<\/a>) vertretenen \u00c4rztInnen \u00fcbereinstimmend:<\/p>\n<p><strong>92% der Jungen sind kerngesund<\/strong><br \/>\nKinderchirurg Maximilian Stehr, Chefarzt f\u00fcr Kinderchirurgie an der Cnopf\u00b4schen Kinderklinik N\u00fcrnberg, erkl\u00e4rte, eine Beschneidung entferne die \u0001zentrale erogene Zone\u0002 am m\u00e4nnlichen Glied und sei deshalb kein harmloser Eingriff, zumal es auch bei perfekter medizinischer Ausf\u00fchrung eine Komplikationsrate von 5% g\u00e4be Vorhautverklebungen und -engen seien eine normale Entwicklungsstufe und w\u00fcchsen sich meist bis zum Ende der Pubert\u00e4t von selbst aus. Die einst aufgestellte Norm, bei Schuleintritt m\u00fcsse die Vorhaut von Jungen komplett zur\u00fcckzustreifen sein, sei wissenschaftlich \u00fcberholt. 92% der Jungen, die ihm zur Beschneidung \u00fcberwiesen w\u00fcrden, h\u00e4tten ei-nen, ihrem Alter entsprechenden, normalen Entwicklungsstand ohne Beschwerden und m\u00fcssten nicht beschnitten werden.<br \/>\nUrologe Wolfgang B\u00fchmann verdeutlichte, dass \u00c4rzte zu heilen haben und nicht etwas abzuschneiden, was eine wichtige Funktion hat: sowohl f\u00fcr die Immunabwehr also auch f\u00fcr das sexuelle Funktionieren und dies f\u00fcr beide Partner. B\u00fchmann erkl\u00e4rte die F\u00e4lle, in denen eine Beschneidung heute wirklich noch geboten ist: bei Vorhautengen des erwachsenen Mannes, die auf Kortisonsalben nicht ansprechen und im Fall von Entz\u00fcndungen, bei denen die Salbenbehandlung versagt hat, was meist lediglich bei der seltenen Autoimmun-Erkrankung Lichen Sklerosos der Fall ist.<br \/>\nDie muslimische H\u00e4matologin Susan Hali-meh berichtete, dass sie h\u00e4ufig Komplikationen nach Beschneidungen zu behandeln habe, ebenso wie Kinderchirurg Peter Liedgens, Chefarzt der Kinderchirurgie am Essener Elisabeth-Krankenhaus, der die Studien seines Oberarztes Kolja Eckert vorstellte. Durch dessen Forschungseinsatz wurden die Beschneidungsraten an der Klinik seit 2015 um 94% gesenkt.<\/p>\n<p><strong>Beschneidungs-Erlaubnisgesetz widerspricht deutschen Grundrechten<\/strong><br \/>\nJuraprofessor J\u00f6rg Scheinfeld legte dar, dass das Beschneidungs-Erlaubnisgesetz ein juristisches Kuriosum darstelle. Es widerspreche gleich mehreren unserer Grundrechte: Pers\u00f6nlichkeitsrecht, k\u00f6rperliche Unversehrtheit, Selbstbestimmung, Gleichheitsgrundsatz und sei somit verfassungswidrig.<br \/>\nDie 130 Teilnehmer der Fachtagung verabschiedeten eine Abschluss-Resolution mit im wesentlichen diesen Punkten: Genitale Unversehrtheit ist ein Menschenrecht aller Kinder. \u00c4rzte sollten ausschlie\u00dflich bei medizinischer Indikation beschneiden. Es brauche Aufkl\u00e4rungsinitiativen sowie fl\u00e4chendeckende Beratung f\u00fcr Eltern mit Beschneidungs-wunsch. Der Staat sollte Therapie- und Beratungsangebote sowie Forschung zu akuten wie langfristigen physischen und psychischen Folgen f\u00f6rdern. Die umfassende Erlaubnis von Vorhautamputationen m\u00fcsse aufgehoben und die Klagem\u00f6glichkeit von Betroffenen wiederhergestellt werden. Es k\u00f6nne nicht sein, dass Betroffene selbst bei schwersten Folgen keine Entsch\u00e4digung geltend machen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 12.12.12 ist ein trauriges Datum f\u00fcr die Rechte von Jungen. An diesem Tag stimmte der deutsche Bundestag f\u00fcr die Einf\u00fchrung des \u00a71631d BGB. 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